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Angeln  
Von großen und kleinen Fischen auf der Ostsee oder im Binnenland
Die Küsten- und Binnengewässer im Kreis Plön bieten ideale Bedingungen für den Angelsport. Was dem Berufsfischer den Broterwerb sichert, nennt der Freizeitangler Entspannung. Das ganze Jahr über ist Angelsaison und man kann ein Vielzahl von Angelarten im Kreis Plön praktizieren. Für das Angeln auf Hecht, Barsch, Aal, Karpfen, Forelle, Zander usw. in den Binnenseen des Kreises Plön stehen ihnen die jeweiligen Angelvereinen mit ihren Seen zur Verfügung. Diese geben gerne Auskunft über Preise usw. Unter www.angeln-im-kreis-ploen.de finden Sie alles, was zu ihrem Hobby gehört. 
Fischen an der Ostseeküste 
Der Hering kommt! Dieser Ruf lockte schon damals die Menschen im Frühjahr an die See. Heute ist das nicht anders. Der Ostseeurlauber wundert sich dann vielleicht über hunderte von Anglern, die sich an der Ostsee und an den Häfen drängen. Hier hat sogar der ungeübteste Petrijünger was am Haken! 
Ganz besonderen Reiz übt das Brandungsangeln aus.
Das Brandungsangeln an der Ostsee wird immer beliebter. Vor allem die Ostseestrände in der Hohwachter Bucht bieten ideale Bedingungen zum Brandungsangeln. Kilometerlange Sandstrände laden hier zum Brandungsangeln auf Dorsch, Flunder, Scholle, Steinbutt, Meerforelle und Lachs ein. Besonders in der kalten Jahreszeit, von Oktober bis März, lohnt sich ein Angeltrip an die Ostseestrände in der Hohwachter Bucht um den Dorschen nachzustellen. Die wärmeren Monate von April bis September hingegen, bieten optimale Bedingungen um Flundern, Schollen und Steinbutts aus der Brandung zu ziehen.
Mittlerweile kennt man unsere Ostseestrände wie die eigene Westentasche und weiß zu welcher Jahreszeit, bei welchen äußeren Bedingungen oder mit welchen Ködern am jeweiligen Strand gefischt werden muss. Vor allem das richtige deuten des Wetters und die damit verbundene Auswahl des Angelplatzes ist ein absolutes Muss, denn jedes Wetter verbessert oder verschlechtert die Fangchancen am jeweiligen Ostseestrand.
Da Brandungsangeln viel Übung, Geschick und Erfahrung erfordert, zahlen viele Angler anfangs viel Lehrgeld - mit der Zeit allerdings kam dann auch der Erfolg.
Zu den wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Brandungsangeln in der Hohwachter Bucht, gehört vor allem die perfekte und auf die hiesigen Bedingungen abgestimmte Ausrüstung. Brandungsruten in Längen von 3,60m bis 4,50m und salzwasserbeständige Rollen mit einem Fassungsvermögen von ungefähr 200m 0,40er Angelschnur gehören zur Grundausstattung eines Brandungsanglers. Genießen Sie das Wetter und machen Sie einen Angelurlaub mit Ferienhaus an der Ostsee.
Gerne vermitteln die Angelvereine der Hohwachter Bucht Sie in die erfolgreiche Brandungsangelei ein, geben Ihnen wertvolle Tipps und Tricks und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Testen Sie doch einfach mal unser Angebot und lassen sich dabei von unserer langjährigen Erfahrung in diesem Angelrevier überzeugen. Als Erlaubnis zum fischen genügt ein gültiger Fischereischein.
Alles nähere erfahren Sie unter www.angeln-im-kreis-ploen.de

 


Aquarellkurse
Was wäre geeigneter, die fließenden Eindrücke von wogendem Meer und sanften Hügeln festzuhalten als Wasserfarbe, die Aquarellmalerei? Klaus Mengede aus Gelsenkirchen führt Sie in seinen Sommerkursen spielerisch an die Techniken und den Umgang mit Perspektiven heran. Als studierter Maler mit jahrelanger praktischer Erfahrung im Unterrichten vermag er dem Einsteiger die Scheu zu nehmen und hat jede Menge Tipps für Fortgeschrittene parat.

Schon manche persönliche Ansicht von Hohwacht konnten die stolzen Hobbykünstler mit nach Hause nehmen. Wolkenskizzen und kleine Landschaftsbilder können zu einer ganz besonderen Art der Urlaubserinnerung werden. "Weißt Du noch, als das Meer immer wieder die Farbe wechselte und die Möwen einfach nicht stillsitzen wollten?"

Das spezielle Licht dieses Landstrichs und die Farbigkeit von Himmel und Küste haben schon immer Künstler wie Karl Schmidt-Rottluff nach Hohwacht gelockt. Sie befinden sich also, kunsthistorisch gesehen, in guter Gesellschaft. Doch soll das Malen eigener Bilder Ihnen natürlich in erster Linie Spaß und Entspannung vermitteln und einen sinnlichen Zugang zu den Schönheiten der Hohwachter Bucht darstellen, deren Details man manchmal erst dann richtig wahrnimmt, wenn man sie zu bannen versucht.

Bringen Sie Ihre Kinder mit! Kinder sind immer Meister im Umgang mit Farben, auch wenn der Himmel plötzlich quietschlila aussieht. "Das ist, wenn die Sonne untergeht." sagt die kleine Lena im Brustton der Überzeugung. Und wie sollte es anders sein: sie hat recht!


Archäologie
Rings um Hohwacht kann der aufmerksame Beobachter eine Vielzahl frühgeschichtlicher Siedlungsdenkmäler erkennen. Am eindrucksvollsten ist sicherlich die Anlage der 4 Megalithgräber beim Gut Futterkamp, deren Dolmen (große Findlinge) eine Ahnung davon vermitteln, mit wieviel Aufwand und also Ehrfurcht die Steinzeitmenschen ihre Fürsten bestatteten.

Zahlreiche weitere sogenannte Langbetten sind auf dem Höhenzug bei Futterkamp nur noch archäologisch nachzuweisen, da sie im Laufe der Zeit geplündert und überpflügt wurden. Eine weitere umfassende Anlage befindet sich jedoch bei Buschkate, und in Wetterade gibt es sogar ein Grab in Form eines Langschiffes, was als Beweis dafür gilt, daß schon unsere steinzeitlichen Vorfahren zumindest Küstenschiffahrt betrieben haben. Setzen Sie sich mal bei aufziehendem Sturm auf einen dieser riesigen Steine, die Bäume rauschen, da fällt es leicht, sich innerlich bis in die Lebenszeit unserer Altvorderen zurückzutasten!

HügelgrabDirekt an der Straße von Schmiedendorf nach Hohwacht steht unübersehbar ein ungeöffneter Grabhügel aus der Bronzezeit, auch dies eine imposante Gemeinschaftsleistung. Ein Stück weiter die Straße hinab beim Golden Tüffel kann man im Wald der Alten Burg ein weiteres Bronzegrab bestaunen sowie zwei Wallburganlagen, deren Bedeutung hoch über dem Großen Binnensee nur zu erahnen ist. An selber Stelle befindet sich auch ein Hügelgräberfeld, das wohl slawischen Ursprungs ist.

In den sumpfigen Niederungen hinter Futterkamp stehen der Kleine und der Große Schlichtenberg. Deren Siedlungsgeschichte ist durch umfassende Ausgrabungen sehr gut dokumentiert. Es handelt sich hierbei um zwei Turmhügelburgen mit doppeltem Graben und Befestigungswällen, wobei der Große Schlichtenberg durch seine Funde feinen Geschirrs, eines Warmluftofens und eines sorgfältig verlegten Fliesenbodens den hohen sozialen Status seiner Bewohner noch heute erkennen läßt. Auf dem Plateau des Kleinen Schlichtenbergs konnte man anhand von 12 zugespitzten Eichenpfählen das Fundament für ein Gebäude nachweisen, das mit den Maßen 8 x 7 Metern beachtlich gewesen sein muß.

Älteste Ansiedlung im Gebiet Futterkamp schließlich ist eine ‘Hochborre’ genannte Siedlungsfläche am Sehlendorfer Binnensee, die heute von der Straße nach Kaköhl durchteilt wird. Hier lassen sich die Steinfundamente eines quadratischen Turmes und die Anlage eines Hafens finden, slawische Bewohner von ca. 700 - 1030 und deutsche Bewohner von 1035 - 1478 sind belegt. Wer Spaß daran hat, sich mit Hilfe der Fantasie und unter sachkundiger Führung ein Bild von der langen Siedlungsgeschichte dieses Ferienraumes zu machen, dem seien die ausgezeichneten landschaftsgeschichtlichen Exkursionen empfohlen. Näheres in unserem Veranstaltungskalender.

 

 

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