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| Bessere Prognose für Lütjenburg |
Bessere Prognose für Lütjenburg

Oberstleutnant Michael Backs wagte für Lütjenburg eine bessere Prognose.
(bg)
Wie hart trifft die Schließung des Bundeswehr-Standortes die Stadt Lütjenburg und das Umland? Bei allen Sorgen, darf es wohl als Hoffnungsschimmer gelten, was Oberstleutnant Michael Backs, der Kommandant des Truppenübungsplatzes Putlos, auf der Barbara-Feier am vergangenen Freitagabend in der Wagrien-Kaserne in Oldenburg sagte.
„Getroffen hat es die Stadt Lütjenburg“, führte er zunächst aus. „Aber auch hier erwarte ich einen wesentlich weniger drastischen Einschnitt auf das Gefüge der Stadt, als es auf den ersten Blick scheint.
Ein nicht unerheblicher Teil der Offiziere und Unteroffiziere der Heeresflugabwehrtruppe ist zur Luftwaffe gewechselt und stellt einen neuen Verband mit einer Stärke von etwa 450 Soldaten auf. Dieser Verband wird mit Masse in Todendorf – also Amt Lütjenburg – und Teilen auf Putlos stationiert.“ Als seine Prognose nannte Michael Backs dann: „Ein großer Teil der Soldaten und ihre Familien werden Lütjenburg als Wohnsitz und Lebensmittelpunkt nutzen. Somit ist die Stadt Lütjenburg zwar nicht mehr militärischer Standort, über die Soldaten aber weiterhin mit der Bundeswehr verbunden.“
Und weiter: „Todendorf gewinnt, Sie haben es gerade gehört. Ein neu aufzustellender Verband der Luftwaffe wird dort stationiert, die Kommandantur mit dem Truppenübungsplatzbetrieb Todendorf und auch die Mitarbeiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums Plön bleiben dort.“
Michael Backs nutzte mit seiner Rede wie in den Jahren zuvor die Barbara-Feier, um den aktuellen Stand bei der Bundeswehr, aber auch die zukünftigen Planungen, darzustellen. „Es ist ein Teil der Tradition der Bundeswehr, zu sagen, was wir denken“, betonte Backs. Dabei sei besonders von Bedeutung, „was jetzt und morgen getan werden muss“.
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